MoKli - Arbeitsschwerpunkte

Details zu den Arbeits­schwer­punkten im Projekt MoKli.

MoKli-Modellregionen

Viele Akteure müssen beim Moorschutz eingebunden werden. Kooperationen sind wichtige Stellschrauben (Bild: DVL).

MoKli konzipiert in fünf Modellregionen gemeinsam mit den rele-vanten Akteur*innen ökonomisch und ökologisch tragfähige Strategien zur klimafreundlichen Moornutzung. Dafür werden Kooperationen aufgebaut und bei der Umsetzung moorschonender Wirtschaftsweisen begleitet. Das MoKli-Projektteam zeigt Produktionswege zur Verwertung von Moor-Biomasse auf und berät zu Finanzierungsmöglichkeiten. Außerdem werden Entwicklungsszenarien für die Modellregionen erarbeitet, die zur Veranschau-lichung der Probleme und Lösungen dienen sollen.

Zielgruppen sind:

  • Flächeneigentümer*innen und -nutzende;
  • Wasser- und Bodenverbände;
  • Behörden aus Naturschutz, Land- und Wasserwirtschaft;
  • Kommunen, Verbände, weitere Körperschaften öffentlichen Rechts;
  • Unternehmen (z.B. Stadtwerke, Baustoffproduzenten).

MoKli – Moor-Klimawirt*in

Gemeinsam mit seinen Partner*innen in der Landwirtschaft erar-beitet MoKli ein Leitbild für „Moor-Klimawirt*innen“. Damit sind Landwirt*innen gemeint, die ihre Flächen moorschonend bewirt-schaften – sie „produzieren“ also Moor-Klimaschutz. Das Leitbild soll das Image aktiver Landwirt*innen, die so wirtschaften, prä-gen und andere Landnutzende für diese Wirtschaftsweise sensi-bilisieren. Klimaschutz als Vorbild und als wirtschaftliche Option!

Mehr Infos: www.klimawirt.mokli.de

MoKli – Rahmenbedingungen

Das Umstellen der Bewirtschaftung auf Moorflächen für mehr Klimaschutz benötigt Rahmenbedingungen, die die Nutzung rechtssicher, attraktiv und wirtschaftlich hält. Deshalb fließen aus MoKli Erfahrungen und Anforderungen für Moor-Klimaschutz in politische Entscheidungsprozesse auf Kommunal-, Landes-, Bun-des- und EU-Ebene ein.

MoKli – Mehr Wissen

MoKli vermittelt den Zielgruppen Wissen, wie entwässerte Moorböden dem Klima schaden, wie sich THG-Emissionen aus Moorböden vermindern und sich Moorböden in Paludikultur nutzen lassen. Dafür werden Feldtage, Workshops und viele Vor-träge organisiert. Eine Wanderausstellung „Moore, Klimaschutz und Paludikultur“ ist bundesweit unterwegs und informiert inte-ressierte Bürger*innen.